Und Sonntag Klingelt Das Telefon

…wieder am Netz! Greller! Schräger!

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Die glauben wohl, wir hätten nichts anderes zu tun!

14. Februar 2010 · 4 Kommentare

Kennt ihr das? Endlich mal wieder frei. Ein Studientag, ein längeres Wochenende, oder wie gerade aktuell: Karneval! Die 5te Jahreszeit, was gibt es schöneres? Die ganze Zeit feiern, Spaß haben, abschalten vom harten Schulalltag. Doch Pustekuchen. Nein, ein Satz mit X trifft es vielleicht besser. Denn scheinbar ist nicht jeder so karnevalsjeck. Kein Thema, muss man ja auch nicht. Wie heißt es so schön: Jeder Jeck ist anders, und jeder anders jeck!

Doch nun zurück zum Problem. Die Seifenblasen-Utopie der Hausaufgaben-freien-Karnevalstage ist zu mindestens für mich geplatzt. Wäre auch zu schön gewesen, so ein paar freie Tage ohne einen Gedanken an die Schule verschwenden zu müssen. Übertragen auf unseren Satz mit X steht zum Beispiel ein großer Haufen an Mathe Aufgaben an. X, Y und Z, wollte ich das nicht durch Musik, Alkohol und Feiern ersetzen?

Es ist doch noch so lange hin zum Abi. Kann man da nicht mal ein Auge zudrücken? Bei manchen Lehrern klappt es durchaus, aber manche sind so antikarnevalistisch eingestellt, dass ich bereits aufgehört habe zu träumen.

Aber egal, genießen wir die freien Tage!

Und immer im Hinterkopf behalten: “Wer suffe kann, der kann uch abigge!”

Hendrik

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Kommunizieren wird schwerer…

10. Februar 2010 · 1 Kommentar

Eine gewagte These, in einer Zeit, in der es grenzenlose Möglichkeiten der Kommunikation gibt. Theoretisch könnte es ohne weiteres möglich sein, sich an einem jeden Tag, an einer neuen Art der Kommunikation zu erfreuen. Neben dem Telefon, dem klassischen Brief oder dem Schwätzchen an der Ecke, gibt es ein sehr weites Feld moderner, elektronischer Kommunikation deren Anfang erst das Telefon war. Spätestens mit dem Breitbandanschluss zu Verbraucherpreisen, der ansteigende Datenvolumina für den Privathaushalt zugänglich machte, erhielt die Kommunikation über das Internet Einzug in das häusliche Umfeld.

Heute ist es völlig selbstverständlich geworden, dass Lehrer ihren Schülern Hausaufgaben per eMail schicken, Geschäftsvereinbarungen den elektronischeren, schnelleren Weg wählen, aber auch private Kommunikation aufgrund der Simplizität der modernen Wege, per eMail stattfindet. Doch auch die eMail wurde weiterentwickelt, durch das sogenannte “Instant Messaging”, das Kommunikation in Echzeit ermöglicht, diesen Trend hat jeder große Anbieter mitverfolgt und so stehen sich eine Vielzahl an unterschiedlichen Produkten zum gleichen Zweck gegenüber (ICQ, MSN, AIM, Yahoo). In einem weiteren Schritt wurden weitere Programme (Clients) veröffentlicht, diese konnten mehrere Gesprächsprotokolle, verschiedener Dienste bewerkstelligen und bildeten eine Schnittstelle zwischen den unterschiedlichen Produkten. … der alte Chat aus den Anfangszeiten des Internets, hatte hier schon lange verloren.

…. dann kam die groß gefeierte Webrevolution: Ihr kennt das Prinzip, wir machen’s uns selbst, also den Inhalt (Web 2.0). Und damit kamen Social Networks, Blogs, Mikroblogs,… auf. Die Socialnetworks boten sowieso einen Nachrichtendienst an, eine Frage der Zeit führte zum Echtzeitchat (Instant Messaging), Blogs ermöglichen die Diskussion über Kommentare und Mikroblogs wie Twitter können neben Direktnachrichten auch direkt an bestimme Personen gerichtet werden, ein prähistorisches Chatprinzip.

Der Clou ist nichts dagegen, das ganze wird noch komplizierter. Ich kann diese Wege miteinander verbinden. Durch sogennante APIs, offene Schnittstellen der Plattformen, kann auf Inhalte zugegriffen werden und diese können auch automatisch erstellt werden. Verbinde ich also Twitter, Facebook und Google miteinander, Youtube ist auch mittlerweile Googleprodukt, kann es durchaus passieren, dass das Favorisieren eines Videos zu einem automatisierten Twitter- und Facebookposting führt, habe ich Twitter und Facebook verbunden, gibt es meinen neuesten Favoriten sogar in doppelter Ausfertigung und das nicht, weil er mir doppelt gut gefällt. Das Beispiel ist mir schon passiert.

Viel bedenklicher ist aber: Ich kann entscheiden, ob ich meine Freunde anrufe, ihnen eine SMS schreibe, eine eMail, eine Nachrichten auf StudiVZ/Facebook/XING, ihnen per Twitter meine neuesten Links zukommen lasse oder ich stelle fest, dass wir beide Googlemail nutzen und werde auf den hauseigenen Chatclient aufmerksam bei dieser Auswahlmöglichkeit kann es schonmal passieren, dass mir das Auswählen die Zeit stielt sich überhaupt bei meinen Freunden zu melden. Schade eigentlich, denn dann bringen mir auch diese Wege der Kommunikation nichts mehr.

André

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In Zeiten von Social Media

7. Februar 2010 · Keine Kommentare

Tut es gut, endlich wieder dabei zu sein. Nein mal im Ernst, irgendwie hat es doch gefehlt das Bloggen. Ist es nicht mittlerweile zu einem wichtigen Bestandteil der Gesellschaft geworden? Nein, nicht nur das Bloggen, sondern das sogenannte “social Media”. Jeder will dabei sein, sich beteiligen. Man will ja nicht zu den Outsidern gehören.

Doch was steckt eigentlich hinter diesem Hype? Warum will sich jeder mitteilen?

Nehmen wir einmal Twitter. Twitter ist glaube ich zur Zeit das umstrittenste Medium. Die einen lieben es, die anderen hassen es. Natürlich ist Twitter praktisch und angenehm. Denn wo sonst können sich Nachrichten so rasend schnell verbreiten. Doch ich denke, es sollten nur die Twittern dürfen, die auch etwas zu twittern haben. Denn wen interessiert es, ob man nun auf dem Klo sitzt oder sich gerade einen Kaffee eingeschüttet hat. Das ist das größte Problem dieses Jahrhunderts. Es gibt zu viele Informationen. Wer filtert die unwichtigen heraus?

Es herrscht ein wahrer Informationsoverkill.

“Suchet so werdet ihr finden” heißt es schon in der Bibel, doch wer hilft mir wenn ich mich über den Informationsoverkill informieren will?

Google bietet mir ungefähr 41.200 Ergebnisse an.

Hilfe!

Hendrik

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Schule aus…

5. Februar 2010 · 1 Kommentar

Es ist ein ziemlich gewohntes Bild, das durch jeden Schüler bestätigt würde. Das Läuten der Pausenglocke, vielfach auch des Gongs, läutet eine freie Zeit ein, eine Zeit nach der sich ein jeder Schüler sehnt. Jeder kennt oder hat das Gefühl gekannt auf dieses auditive Zeichen zu warten, eben bis zu dem Zeitpunkt der “Erlösung”. Nur was wird, wenn man sich nicht mehr auf das Läuten der Glocke freuen kann, weil die Zeiten für einen selbst vorrüber sind?

Es ist irgendwie seltsam. Wir sind 13 Jahre zur Schule gegangen, haben 13 Jahre daraufhin gearbeitet (mal mehr, mal weniger – meistens weniger) die Hochschulreife zu erlangen, und wenn wir so kurz davor stehen, wollen wir sie gar nicht haben. Natürlich freuen wir uns über das Abitur und über ein gutes umso mehr, allerdings sind wir mittlerweile soweit, dass wir nicht einmal mehr von der Schule entlassen werden wollen! Die Schulzeit ist ein entspanntes Leben, man lebt vor sich hin, hat zwar Hausaufgaben, Referate und Klausuren zu bestreiten, das alles aber in einem eng vorgegebenen Rahmen. Dieser Rahmen lässt wenig Platz für Ängste, es entsteht keine “Ohnmacht” aufgrund der vielen Freiheiten, die man besitzt. Jeder hat genügend Freiraum sich selbst zu entfalten, bewegt sich aber im Rahmen seiner eigenen, durch die Schule eng gesteckten, Grenzen.
Vergleichen wir diesen Umstand mit früheren Generationen, fällt schnell auf, dass die Vorausgegangen sich zwar nach der Schulzeit zurücksehnen, aber ihrem Ende ebenso entgegengefieberten. Heute gibt es einfach zu viele Möglichkeiten, zu viele Wege und zu viele Entscheidungen zu fällen. An diese “Freiheiten” sind wir nicht gewohnt. Wir werden von ihr, der Freiheit, erschlagen. Im Umkehrschluss führt das dazu, dass wir eigentlicht gar nicht unser wohlumsorgtes Schüllerleben verlassen wollen. Warum? Ganz einfach, es gibt uns jene Sicherheiten, die uns mit dem Entlassen in die Welt der freien Entscheidung genommen werden. Da scheint es nur noch logisch, dass sich heute nicht mehr nach der Schulzeit zurückgesehnt wird, weil man sie ja eigentlich gar nicht erst verlassen möchte.

André

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… wieder da!

5. Februar 2010 · 3 Kommentare

Unser Blog ähnelte gewissermaßen der Bestellung eines Internetanschlusses beim falschen Anbieter. Es wird sich über den günstigen Preis gefreut, was bleibt ist Ärger. Nur das wir der Techniker selbst waren, der Mist gebaut hat. Ein netter Festplattencrash in einem befreundeten Server und unzureichende Backups, die irgendwo abgebelegt wurden, haben letztlich dazu geführt, dass wir alle unsere alten Artikel, unser Gedankengut, sozusagen unser Kapital, verloren haben, denn wie schon anzunehmen war, lag auch unser Blog zufälligerweise auf diesem befreundeten Server.

Hoffen wir, das es bald wieder aufwärts geht und eine geballte Artikelflut uns wegspülen wird.

André

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→ 3 KommentareTags: Kurz abgeleget .... & vergessen